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Verbot von Beamer-Lampen
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Verbot von Beamer-Lampen
In der Fachpresse und den sozialen Medien war es schon zu lesen: Die sog. UHP-Lampen, die in den meisten Beamern bisher zum Einsatz kommen, dürfen aufgrund ihres Quecksilber-Gehaltes schon seit einiger Zeit nicht mehr in der EU hergestellt oder importiert werden. Allerdings gilt derzeit eine befristete Ausnahmegenehmigung, die m.W. für kleine Beamer (unter 2000 Ansi-Lumen, eher für den Privatgebrauch) im Februar 2025, für große Beamer im Februar 2027 ausläuft. Eine Verlängerung (zunächst für die kleinen) wurde beantragt, die Entscheidung steht wohl noch aus.
Selbst wenn die Ausnahme verlängert wird, wird auch das ein paar Jahre später auslaufen. Dementsprechend ist zu erwarten, dass die Händler früher oder später nicht mehr liefern können, und dass die letzten Lampen recht teuer verkauft werden. Wer keine mehr bekommen hat, kann seinen Beamer beim nächsten Lampenausfall (oder stark gesunkener Helligkeit) komplett entsorgen und einen neuen kaufen. Das dürfte gerade in Gemeinden sehr ungünstig sein, einerseits wegen der Kosten, und andererseits, weil das Gerät an sich meist relativ wenig Betriebsstunden hat und noch etliche Jahre gelaufen wäre.
Daher Empfehlung 1: Sich demnächst einen kleinen Vorrat an Ersatzlampen zulegen, abhängig davon, wie viel Lebenserwartung das Gerät noch hat. Es gibt dabei keinen Standard wie bei Glühbirnen, sondern immer Spezialmodelle, die nur für wenige Gerätemodelle passen; die Typen-Nummer der Originallampe steht meist in der Anleitung, oder man findet sie über das Gerätemodell schnell im Internet raus. Wenn man die weiß, gibt es meist mehrere Optionen:
Zunächst gibt es die Original-Lampen vom Gerätehersteller, die gerne mal 300€ und mehr kostet, wenn sie überhaupt noch erhältlich ist. Man kann Glück haben und eine solche günstiger (aber ungebraucht, am Besten ungeöffnet) auf eBay u.ä. finden, hat dann zwar meist keine Gewährleistung, aber immerhin das Original.
Daneben gibt es auch Nachbauten unterschiedlicher Qualität – von den günstigen würde ich unbedingt abraten, aber wenn ein Marken-Leuchtmittel enthalten ist (wie in der Original-Lampe meist auch), sollte sie in Ordnung sein, man liegt dann preislich bei 120 bis 200€ ungefähr. Das Marken-Leuchtmittel kann man teils auch “nackt” (ohne Lampengehäuse) kaufen, und muss es dann ins alte Gehäuse einbauen, was mit Handschuhen und einem Schraubendreher aber machbar ist, und Geld spart. Über die Suchmaschine des Vertrauens findet man schnell zwei bis drei deutsche Händler mit großem Angebot an all den genannten Varianten, sowie Zubehör (Luftfilter nicht vergessen!).
Nach dem Kauf empfiehlt es sich, die Lampen gleich zu testen, denn die alte hält ja womöglich noch länger als die Gewährleistung der neuen läuft. Ggf. gleich die neue drin lassen, aber dann sorgfältig aufschreiben, bei welchem Wechsel wie viele Lampenstunden angezeigt waren. Denn wenn man später wieder eine gebrauchte einsetzt, wüsste man gerne, wie viele Stunden sie schon gelaufen ist. Übrigens lässt sich ein solcher Beamer bei Wunsch nach einem Upgrade künftig noch am ehesten verkaufen, wenn eine Ersatzlampe beiliegt.
Und Empfehlung 2: Bei Neukauf auf keinen Fall einen Lampen-Beamer nehmen (höchstens als günstiges Gebrauchtgerät, dazu gleich Ersatzlampen, siehe oben; skandalös, dass im Handel überhaupt noch solche Neugeräte angeboten werden), sondern ein LED- oder Laser-Gerät. Diese versprechen teils 20.000 Betriebsstunden, statt z.B. 2.000 pro herkömmlicher Lampe.
Hat jemand zu dem Thema noch Infos oder Erfahrungen?
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Dieses Thema wurde um vor 2 Jahre durch
medientechniker geändert. Grund: Div. Ergänzungen
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